11-Knoten-Cluster mit redundantem RAID

  • elf Knoten, davon sieben im Hauptrechenzentrum und vier im Notrechenzentrum.
  • ein FC-Switch und eine EMC-Symmetrix pro Rechenzentrum
  • Clusterknoten und Symmetrix doppelt redundant mit getrennten FC-Switches verbunden
  • SRDF Spiegelung ins Notrechenzentrum

Diese Konfiguration gewährleistet:

  • globale Verfügbarkeit aller Disk-Ressourcen in beiden Symmetrixen für alle Rechner (Storage Pool)
  • einfachste Administration, keine Rekonfiguration der Symmetrix bei Umverteilung von Anwendungen o. ä.
  • schnellen Wiederanlauf nach Ausfall einer Symmetrix durch SRDF, dabei volle Unterstützung durch OSL Storage Cluster (keine Konfigurationsänderungen erforderlich)
  • OSL Multipath bietet Lastverteilung auf allen Kanälen und überbrückt transparent den Ausfall einzelner Datenpfade oder ganzer Switches (z. B. auch Austausch von Switches im laufenden Betrieb)
  • bei Ausfall eines Rechners automatische Übernahme der Applikation durch anderen Cluster Node (Application Control Option)
  • einfachste Handhabung der mit EMC Timefinder erstellten Datenkopien (Datensicherung, Kopie für Entwicklungssysteme) mit den "Universe Extensions"

Diese Art von Konfiguration (hier geht es um SAP-Systeme) ist durchaus typisch für den Einsatz von OSL Storage Cluster. Durch ihn gelingt es, die Auswirkungen der Komplexität solcher Umgebungen in der täglichen Administration weitestgehend zu eliminieren, RAID-Systeme und SAN quasi "zu vergessen" und die Storage-Ressourcen ganz einfach vom Host aus zu nutzen. In dieser Größenordnung werden die Vorteile des globalen Storage Pools hinsichtlich Performance, Flexibilität und effektivster Ausnutzung der Storage-Kapazitäten für Systemadministration und Kaufmannschaft in jedem Falle gravierend spürbar.