Rückschau OSL Aktuell 2026

6. Mai 2026 in Schöneiche bei Berlin

Mit einem Fokus auf Systemhäuser ging es diesmal primär darum, wie man der unerwünschten Dominanz einzelner Anbieter entkommt und tatsächlich etwas für die digitale Autonomie tun kann. Bekanntermaßen ist er nicht ganz so leicht, der Wechsel bei "On-Prem"-VM-Infrastrukturen: War der typische, zumeist sehr heterogene Mix von VMs und verschiedensten Applikationen mit den Lösungen des Marktführers gut zu beherrschen, sieht man nach dem ersten Impuls "dann eben weiter mit Open Source" inzwischen klarer: Open-Source-Lösungen werden heute von den Bedürfnissen großer Cloud-Provider dominiert, deren Fokus und Profil so gänzlich anders ist. Nicht jedem, der über einen Wechsel nachdenkt, behagt zudem der Gedanke, sich zukünftig in einem Linux-Ökosystem bewegen zu müssen. Und nicht zuletzt erschweren aktuell ausufernde Hardwarepreise überfällige Modernisierungen.

Mit einem plattformneutralen, eigenen Technologiestack "Made in Germany" verfolgt OSL einen ähnlich integrativen Ansatz wie der Marktführer, nur dass die Lösungen portabel, also auf verschiedenen Betriebssystemen lauffähig sind. Anwender müssen sich daher nicht vertieft mit Linux, Solaris usw. auseinandersetzen und profitieren daneben von der Verfügbarkeit z. B. für Enterprise-Betriebssysteme wie SLES. Zugleich bringt OSL nahezu 25 Jahre Erfahrung aus Entwicklung und Support unternehmenskritischer Virtualisierungs- und Clusterlösungen sowie etliche herausragende technologische Alleinstellungsmerkmale mit ein. Das Ergebnis ist eine überraschend einfache, robuste und leistungsfähige Gesamtlösung, sei es mit vorhandener Hardware oder einer komplett erneuerten, performanten und kostengünstigen Infrastruktur.

Seit der Freigabe der Version 4.8 hat sich unsere neue VSD-basierte Storage-Engine nicht nur im Feld bewährt, sie hat mit der Einführung von LFS das Spektrum der Möglichkeiten nochmals deutlich erweitert, z. B. um Thin Provisioning, Datenkomprimierung und -deduplizierung. Es wude gezeigt, daß neue Funktionen wie CPU-Schemata typische Problemstellungen, wie sie im Betrieb von fordernden Anwendungen wie z. B. Citrix-Servern auftauchen lösen. Vorgestellt wurden auch die Grundzüge und der Implementierungsstand der neuen Backup-Lösung inkl. Staging Universen. Letztere bilden neben der Dedup-Engine die technologische Basis und sind weitestgehend fertiggestellt. Wir konnten zeigen, daß OSL damit weit vorn dabei ist und sich möglicherweise als die Infrastrukturlösung für das RZ im Eigenbetrieb mit dem größten Entwicklungspotential herausstellen wird. Weitere Themen waren:

  • Alles bleibt anders: Hypervisorwechsel "auf leisen Sohlen" mit OSL Storage Cluster
  • Modernisierung ohne Schmerzen mit OSL UVE: VM-Infrastruktur als HCI "Made in Germany"
  • Was ein Umzug mit sich bringt: Was läuft wie / Projekterfahrungen
  • LFS: Von Thin Provisioning bis Deduplizierung
  • Backup im UVE

Und hier finden Sie noch einmal die Tagesordnung

Themensplitter: Virtual Storage, Hochverfügbarkeit, Clustering, OSL Storage Cluster, OSL UVE, OSL Virtual Storage Domains, Datenbanken, VM-Infrastrukturen, Linux, Solaris